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veröffentlicht am 2. März 2023 • gelistet in der Kategorie Gesundheit & Sport & Kosmetik

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  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) durch Long-Covid und Corona-Impfungen„Blicken wir auf die vergangenen zwei Jahre zurück, verzeichnen wir einen dramatischen Anstieg der Betroffenenzahlen des Chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS)“, sagt Dennis Riehle.

    Der Leiter der bundesweiten Selbsthilfeinitiative zu CFS und Fibromyalgie ergänzt:

    „Das Krankheitsbild, das auch als Myalgische Enzephalomyelitis (ME) bekannt ist und sich derzeit vor allem im Rahmen von Long-Covid und als Impfkomplikation zeigt, hat an Bedeutung zugenommen“.

    Der Psychologische und Sozialberater, der schon lange selbst an beiden Erkrankungen leidet und dessen Beschwerden durch eine verabreichte Corona-Schutzimpfung an Intensität stark zugenommen haben, hat bisher rund 5000 Patienten begleitet und sieht unmittelbare Zusammenhänge:

    „Das CFS wird oftmals durch eine traumatische Erfahrung ausgelöst. Das können eine psychische Belastungsreaktion, eine Infektion, eine Impfung oder andere körperliche Erkrankungen sein, die dann zu einer andauernden, belastungsintoleranten Erschöpfung in seelischer, emotionaler, physiologischer sowie kognitiv-geistiger Hinsicht führen.

    Nicht zu verwechseln ist das CFS mit der bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose auftauchenden Fatigue. Stattdessen ist das Chronische Erschöpfungssyndrom eine ganz eigene, meist immunologische Krankheit, die auch zu Herz-Kreislauf-Problemen, Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzsyndromen, Unverträglichkeiten oder Bewusstseinsstörungen führen kann.

    Der Patient erholt sich trotz Entspannung, Urlaub, Rehabilitation oder Krankschreibung nicht, bereits nach kleinsten Stressoren tritt bei ihm eine bleierne Schwere ein, welche sich auch bei Schonung und nur leichter Aktivierung nicht zurückbildet“, erklärt der 37-Jährige entsprechend.

    Allerdings gibt es bis heute keinen eindeutigen Nachweis für das Krankheitsbild, sodass es eine beschreibende und Ausschlussdiagnose bleibt, die erst dann gestellt werden sollte, wenn sich in der Anamnese Hinweise für einen Auslöser finden lassen und eine Abklärung anhand der „Kanadischen Kriterien“ durch einen Facharzt vorgenommen wurde.

    Gleichsam können auch Hinweise auf eine Mitbeteiligung des Zentralen Nervensystems oder auffällige Blutwerte, ebenso radiologische Bildgebung, das Erscheinungsbild der Symptome und die Klinik ein wichtiger Ansatzpunkt sein.

    „Wenn sich das CFS dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eingrenzen lässt, bestehen nur begrenzte Maßnahmen zur Therapie und Behandlung bereit. Es gilt, die jeweils individuellen Einschränkungen mithilfe von mitochondrialer Stärkung durch Antioxidantien, Bestimmung von Mikronährstoffen mit anschließender Substitution von Mangel-Erscheinungen, Ernährungsanpassung, Schlafhygiene, Ergo- und Physiotherapie, Psychotherapie und Antidepressiva, Lichttherapie, Wechselduschen und Verhaltensveränderungen im Blick auf ein strukturiertes Bewegungsmanagement zu verbessern“, meint der Gruppenleiter aus Konstanz, der daneben ausführt:

    „Generell sollten CFS-Patienten die nötigen und für sie in Frage kommenden Sozialleistungen beantragen, beispielsweise durch Zuerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft, von Pflegebedürftigkeit oder bei Erwerbsminderung. Auch wenn der Nachweis des Chronischen Erschöpfungssyndroms im rechtlichen Sinne schwer ausfällt, sollte das nicht entmutigen:

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    Nicht allein die Diagnose spielt eine wichtige Rolle. Eher ist es die Art, Intensität und Dauer der Funktionsbehinderungen, die der Betroffene durch das CFS im alltäglichen Dasein erfahren muss. Zwar kann die Ätiologie der Beschwerden bei der Einschätzung hilfreich sein, ob und wann sich ein Patient möglicherweise wieder in gewissem Umfang belasten und beispielsweise an einer Wiedereingliederung am Arbeitsplatz teilnehmen kann.

    Letztendlich geht es aber um das, was früher möglich war – und heute nicht mehr geht“, fasst Riehle abschließend zusammen und verweist als Leiter der Selbsthilfeinitiative zum Post-Vac-Syndrom auch auf das Soziale Entschädigungsrecht. Denn ist das CFS eine mögliche Folge der Immunisierung, kann gegebenenfalls sogar die Anerkennung eines Impfschadens in Betracht kommen“, führt der Konstanzer Journalist aus seiner Erfahrung aus.

    Dennis Riehle berät Betroffene von CFS und deren Angehörige überregional kostenlos per Mail und ist über die Webadresse: www.erschoepfung-fibromyalgie.de für jeden niederschwellig und problemlos erreichbar.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Ehrenamtliches Büro für Öffentlichkeitsarbeit – Dennis Riehle
    Herr Dennis Riehle
    Martin-Schleyer-Str. 27
    78465 Konstanz
    Deutschland

    fon ..: 07531/955401
    web ..: https://www.presse-riehle.de
    email : info@presse-riehle.de

    Das ehrenamtliche Büro für Öffentlichkeitsarbeit unterstützt Vereine und gemeinnützige Initiativen bei der PR, im Marketing und der Kommunikation. Es wird vom Konstanzer Journalisten Dennis Riehle geleitet.

    Pressekontakt:

    Selbsthilfeinitiative Erschöpfung und Fibromyalgie
    Herr Dennis Riehle
    Martin-Schleyer-Str. 27
    78465 Konstanz

    fon ..: 07531/955401
    web ..: https://www.erschoepfung-fibromyalgie.de
    email : selbsthilfe@erschoepfung-fibromyalgie.de



    Anmerkungen von www.jetzt-informieren.online

    Ja, das Krankheitsbild der Myalgischen Enzephalomyelitis (ME), auch bekannt als Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Insbesondere im Zusammenhang mit Long-Covid, also den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung, und als Impfkomplikationen wird vermehrt über ME berichtet.

    ME/CFS ist eine komplexe Erkrankung, die sich durch schwerwiegende körperliche und geistige Erschöpfung auszeichnet. Zu den Symptomen gehören neben Müdigkeit auch Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Muskelschwäche, Kopfschmerzen und empfindliche Lymphknoten. Die genauen Ursachen von ME/CFS sind noch nicht vollständig geklärt, es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination von Faktoren wie genetische Veranlagung, Stress, Virusinfektionen und Umweltfaktoren zur Entwicklung der Krankheit beitragen können.

    Long-Covid und Impfkomplikationen können ME/CFS auslösen oder bestehende Symptome verstärken. Betroffene sollten bei Verdacht auf ME/CFS ärztlichen Rat suchen und eine umfassende Diagnostik durchführen lassen, um eine korrekte Diagnose und Behandlung zu erhalten.



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