ID-Nr. 11884 • Lesezeit des Content ca.: 2 Minuten, 31 Sekunden  und wurde 137 x angesehen
veröffentlicht am 23. Mai 2023 • gelistet in der Kategorie Information - Informationen

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

  • jetzt informierenZukunftsforscher fordert ein steuerfinanziertes Modell für einen kostenfreien ÖPNV – dem Klima, der Wirtschaft und den Menschen zuliebe.

    Leipzig, 23. Mai 2023. „Theoretisch gehört Mobilität zur Daseinsvorsorge des Staates, praktisch werden zu 90% individuelle Verkehre und damit sowohl Klimawandel als auch soziale Ungerechtigkeit gefördert“, meint der Leipziger Zukunftsforscher und Geschäftsführer des PROFORE Zukunftsinstituts.

    Anlass für seine Analyse ist die Einführung des Deutschlandtickets. „Eine Totgeburt“, formuliert er drastisch. Statt eine halbherzige Lösung ohne Einbeziehung der Automobilkonzerne zu feiern, sollte das politische Berlin unabhängig vom Parteibuch auf ein kostenfreies System und zukunftsfähiges Gesamtkonzept setzen, um wirklich positive Wirkungen für Klima, Verkehr und Wirtschaft zu erzielen.

    Schafft das 49-Euro-Ticket asap wieder ab und ersetzt es durch eine Steuer oder Gebühr, dann sprengt auch keiner mehr die Fahrkartenautomaten, weil es die ja nicht mehr gibt.

    Erste Basismaßnahme:
    Die Aufspaltung des DB-Konzerns in die Bereiche Infrastruktur und Betrieb.

    „Die Idee ist so alt wie die Deutsche Bahn selbst (nach der Wiedervereinigung)“, so Kai Gondlach: „Infrastruktur muss ein öffentlich finanziertes Projekt werden.“ Für eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene sei eine Verdoppelung des Streckennetzes notwendig. Aktuell ist das Schienennetz rund 33.000 km lang, im Jahr 2000 waren es noch 41.000 km. „Das Gegenteil einer zukunftsorientierten, modernen Verkehrspolitik.“

    Zweite Basismaßnahme:
    Privatautos raus aus den Großstädten und Parkraumkonzept überarbeiten – Fahrzeuge für mobilitätseingeschränkte Personen ausgenommen.

    Kostenfreien Parkraum hält Kai Gondlach für ein Relikt des 20. Jahrhunderts:
    „Die Parkkonzepte sind steinzeitlich. Es ist absurd, wie viel Steuergelder für Bau und Instandhaltung von Autoinfrastruktur ausgegeben werden vs. Fuß- und Fahrradwege sowie ÖPNV.“

    Gefordert sei die geordnete Umkehr von Automobil- und Lobbypolitik hin zu öffentlichen Verkehren und einer teilweisen Renaturierung der Asphaltflächen.


    Business Webhosting für Geschäftskunden

    Weg vom motorisierten Individualverkehr in den Städten und stattdessen zum Beispiel eine Ringbahn anbieten – für S-, U-, Straßenbahn und zuliefernde Autos. Und wer doch mal ein Auto braucht, ist mit Carsharing in den Städten gut versorgt.

    Kopenhagen, Amsterdam, Barcelona und im Ansatz Zürich seien beispielgebend, zudem in Zukunft autonome Busse eine gute Lösung – auch auf dem Land, wenn nicht sogar gerade dort, wo viele mobilitätseingeschränkte Menschen (inklusive Kinder) leben.

    Die Mobilität der Zukunft besteht aus einer Mischung verschiedener Verkehrsmittel.

    Wahrscheinlich fährt man mit dem Rad zur Haltestelle und gelangt dann mit Bus oder Bahn weiter. Perspektivisch holen autonome Shuttles die Menschen von der Haustür ab.

    Dass das Ganze „sehr, sehr viel Geld kostet und daher eine auf Verkehrsbetriebe und Kommunen ausgerichtete Förder- und Subventionspolitik komplett umgestaltet werden muss“, in der es keine Verkehrsverbünde mehr gibt, dessen ist sich Kai Gondlach bewusst. Ebenso, dass in Berlin statt in Jahrzehnten nur bis zur nächsten Wahl gedacht wird:

    Es braucht eine klare Vision und es muss klar sein, dass ein Fokus auf das Rad und den öffentlichen Nahverkehr für alle gut ist.“

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    PROFORE Gesellschaft für Zukunft mbH
    Herr Kai Arne Gondlach
    Markgrafenstr. 2
    04109 Leipzig
    Deutschland

    fon ..: +49 (0) 34 1234 678 41
    web ..: http://www.profore-zukunft.de
    email : kontakt@profore-zukunft.de

    Kai Gondlach – Zukunftsforscher, Keynote Speaker und Autor
    Soziologe, Politik- & Verwaltungswissenschaftler mit einem Masterabschluss Zukunftsforschung, um nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen, sondern vor allem Zukünfte zu ergründen.

    Praxiserfahrungen sammelte er u. a. als Senior Research Fellow in einem großen deutschen Trendforschungsinstitut. Kai Gondlach ist zudem ein erfolgreicher Keynote Speaker und Berater für Unternehmen, macht sich zunehmend als Autor einen Namen und engagiert sich in der Gemeinschaft der akademischen Zukunftsforschenden – darunter das Kapitel 21: Zukunftsforschung, das Netzwerk Zukunftsforschung sowie die World Futures Studies Federation, die eng mit der UNESCO zusammenarbeitet.

    www.kaigondlach.de

    Pressekontakt:

    PROFORE Gesellschaft für Zukunft mbH
    Frau Angela Zeyn
    Markgrafenstr. 2
    04109 Leipzig

    fon ..: +49 170 4 979 929
    web ..: http://www.profore-zukunft.de
    email : zeyn@profore-zukunft.de

    Mein Name ist W. Mertinkat (wohne in Hamburg) und betreibe das Portal, auf dem Sie sich gerade informieren. Aufgrund einer schweren Erkrankung sitze ich im Rollstuhl und arbeite von zu Hause.

    Ich bin ein Teamplayer, mit einem analytischen Kopf und bin seit vielen Jahren im Bereich Content-Management aktiv. Berate Kunden*innen in Sachen Content und Online Marketing.

    Schreibe Blog-Beiträge incl. Keyword Recherche (Keyword-Analyse) (bei Bedarf auch in Englisch) oder pushe einzelne Beiträge mit dem Ziel durch verschiedene Maßnahmen den Bekanntheitsgrad der News zu erhöhen und arbeite erfolgsorientiert.

    Die Klickzahlen der einzelnen Beiträge bestätigen mir, dass ich meinen Job doch ganz gut mache. Diese finden Sie unterhalb der Überschrift (* angesehen).

    Nun meine Frage:
    Können Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir als Freelancer vorstellen?
    In Zeiten moderner Kommunikation (Mail) dürfte das doch KEIN Problem sein.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort. Meine Kontaktdaten

    Disclaimer:
    Dieser Content wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Webeitenbetreiber von jetzt-informieren.online distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.

    Content Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Online Marketings.

    Es gibt viele Möglichkeiten, wie Unternehmen von einem erfolgreichen Content Marketing profitieren können.

    Auf jetzt-informieren.online finden Sie alle nötigen Informationen dazu. Der überzeugende Schreibstil und die ausführlichen Beiträge ermöglichen es Ihnen, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich inspirieren!
    Schauen Sie auf jetzt-informieren.online vorbei und entdecken Sie alles, was es zu Content Marketing zu wissen gibt.

    Sie wollen diesen Content verlinken? Der Quellcode lautet: